Weil am 2. Mamas Geburtstag
war, hat sie sich das Programm für diesen Tag aussuchen dürfen und sie hat
weise entschieden. Wir sind in den Safari Park gefahren. Der liegt etwa 30
Meilen außerhalb von San Diego, ist mit dem Auto aber bequem zu erreichen.
Erwartet haben wir einen bisschen besseren Zoo, aber was uns erwartet hat war
unglaublich. Der Park war riesengroß und wunderschön gestaltet. Die Tiere
hatten große Flächen um sich zu bewegen und alles war mit verschiedensten Pflanzen
echt schön hergerichtet. Unser Highlight war die gebuchte Cart Safari Tour.
Eine Stunde mit dem Cart in den African Part des Parks. Das ist eine riesige
Ebene, auf der die afrikanischen Tiere miteinander leben. Wir sind mit dem Cart
also da durchgefahren und haben viele Infos von der Tourguidin (männlicher
Tourguide… ist das eine Guidin? Haha) bekommen. Ich kenn sowas ja von Afrika,
aber Mama und Papa waren sehr begeistert und haben die ganze Stunde nichts
gesprochen, vor lauter schauen. Gut dass die Löwen und Geparden nicht in diesen
Teil gelassen haben, sonst wären von den Giraffen, Rhinos, Büffel und
unzähligen Antilopenarten, sowie Wildziegen und sogar einem Dromedar nicht mehr
viel übrig.
Dieser Ausflug hat uns allen
besonders gut gefallen. Die Fotos erklären sicher wieso
Giraffen in annähernd freier Wildbahn nur wenige Meter entfernt zu sehen hat schon was
Den jungen männlichen Löwen trennte nur eine Glasscheibe von uns
Die schwarzen Striche unter den Augen der Geparde wirken wie eine Sonnenbrille.
Das linke der beiden Rhinos is Nola - eine der letzten 4 lebenden Northern Rhinos auf der Welt. Die anderen 3 leben in Afrika und Nola, sowie der einzige noch lebende Bulle sind zu alt um sich fortzupflanzen. Diese Rhino-Art ist also so gut wie ausgestorben.
Das rechte ist ein Southern Rhino. Von denen gibts noch ca. 20.000 weltweit. Aber man glaubt, dass wegen der hohen Anzahl an Wilderern, die die Rhinos jagen im Jahr 2025 alle Rhino-Arten ausgestorben sein werden. Sehr traurig wenn man bedenkt, dass die niemandem etwas tun und echt auch irgendwie süß sind.
Black Waterby - die jungen Tiere sind heller, damit sie in der Steppe besser getarnt sind
Elefantenherde :)
Den Tiger gabs natürlich nicht im Afrikabereich des Safari Parks - die hatten aber auch einen Asienteil - von dem waren die Tiger allerdings das Spannendste.
Und dann war da noch
Disneyland. Am letzten Tag in den USA haben wir beschlossen dorthin zu fahren.
Liegt immerhin am Weg nach LA und dort müssen wir sowieso hin. Und von
Disneyworld hört man ja nur Gutes… Hmm, naja. Das Geländer ist zwar echt schön
gestaltet, alles auf Disney – das berühmte Schloss gabs auch und echt schön.
Aber leider wars total überfüllt. Und nicht ein bisschen – echt arg überfüllt.
Hier ein Eindrück von Fülle:
Das ist der Kinderwagenparkplatz für eine (!!!) Attraktion
Attraktionen gabs zwar coole,
nur musste man sich hald ewig anstellen für eine. Die längste Wartezeit zeigte
ein Schild an mit der Aufschrift: Waiting time from this point: 105 Minutes.
Die spinnen. Da haben wir uns natürlich nicht angestellt! Die Menschenmenge hat
uns ganz schön gestresst (und das obwohl wir in den letzten 3 Wochen an vielen
Touristenpunkten waren, an denen auch viel los war) und so haben wir schon um
halb 7 das Handtuch geworfen. Ich will dem Disneyland hier nix schlechtes
nachsagen, wie gesagt: alles was wir dann gemacht haben war echt toll und sie
haben sich sehr bemüht. Aber 45 Minuten anstellen für ein Foto mit Mickey
Mouse?
Ein Teil des Parkes sah aus wie eine nachgebaute Stadt
Das ist die Kartbahn - und nein, nicht der Start - das tatächliche Fahren. Die haben echt gestaut beim Kart fahren (Kategorie: die spinnen!)
Das war in Mickey's Town, der Teil des Parkes bei dem alles echt comic-mäßig aussieht
einiges ist schon echt cool dort
Tarzan's Baumhaus. Das ist nichtmal eine Attaktion, sondern einfach zum darauf herumklettern. Die Geschichte wird dabei vermittelt, man sieht alles: den Tiger, Kala, Jane und natürlich Tarzan selbst. Mit Soundeffekten war das dann echt cool.
Das Disneyschloß. Sieht anders aus als erwartet? Hab ich mir auch gedacht.
Wir haben uns die Zeit beim
Anstehen für die wenigen Attraktionen, die wir dann tatsächlich gemacht haben,
vertrieben, indem wir die „happy faces in the happiest place on earth“
gemustert haben. Hier bitte: die happy faces von Disneyland:
Haha - das letzte ist natürlich gestellt - wir haben ja immer Spaß (und seis auch nur beim Beobachten der grantigen Kinder)
so is besser
Hätte noch viele mehr
fotografieren können, aber da muss man ja immer ein bisschen aufpassen!
Wieder zurück in LA haben wir
nicht mehr viel gemacht außer Fotos von einem Gerät aufs andere zu laden. Am
nächsten Tag gings ja weiter… Für mich nach Bogota und für Mama und Papa zurück
nach Hause.
Der Abschied am nächsten Tag
war – wie immer – traurig und tränenreich. Aber das gehört dazu. Danke nochmal
Mama und Papa für die 3 schönen Wochen! Ich hab mich sehr gefreut euch dabei zu
haben.!


















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