Soo, dieser Blog wird jetzt lang
werden, weil wir in San Diego einige Tage waren, viel erlebt haben und auch
noch das Ende der Rundreise reinpassen soll. Dafür einen eigenen Eintrag zu
machen wär aber übertrieben find ich.
Von San Francisco sind wir der
Pacific Road entlang der Küste runter bis nach Los Angeles. Der Strecke entlang
gabs viele kleine, nette Orte unter anderem Santa Barbara, Malibu und Santa
Monica. Malibu ist übrigens meiner Meinung nach vollkommen überbewertet. Von
den ganzen reichen Leuten sieht man nur die Häuser und von denen auch nicht
viel, weil sie so versteckt sind. Die Reiseleiterin hat sich fast überschlagen
vor lauter: „da wohnt der, da wohnt die, das Haus kostet soviel, das hat der
von der abgekauft…“ haha. Zwar eh ganz interessant, aber wie gesagt:
überbewertet.
Aussicht von der Pacific Road
Am letzten Abend in Los
Angeles haben wir nochmal eine Stadttour gemacht in die Old Town von LA. Dort gibt’s
die ältesten Gebäude und einen netten mexikanischen Markt. Wir haben dann dort
auch zu Abend gegessen und sind dann zur Sternwarte raufgefahren in die
Hollywood Hills. Von dort hatten wir nochmal einen tollen Ausblick über die
Stadt und hatten einen würdigen Abschied einer tollen Reise.
Am nächsten Morgen gabs langes
Verabschieden. Man lernt sich ja doch kennen und erlebt schöne Momente in so
einer Reisegruppe. Man tauscht Kontakte aus und einige haben versprochen diesem
Blog zu folgen, was mich echt freut.
Reisegruppe im Valley of Fire
Wir haben uns dann ein Auto
ausgeliehen, was recht einfach war, weil der Autoverleiher gleich neben unsrem
Hotel war. Aber Abzocker sinds, wahnsinn. Der angeschriebene Preis ist natürlich
netto. Da kommt die Versicherung dazu, das Navi, die Steuern… bis man dann beim
dreifachen des angeschriebenen Preises war. Aber was soll man machen, es bleibt
einem ja nichts anderes übrig. Wir sind dann also nach San Diego gefahren und
haben den Nachmittag am Pool genossen. Ausruhen nach der langen Reise und vor
den nächsten durchgeplanten Tagen.
Gleich am nächsten Tag sind
wir nämlich ins Seaworld gefahren. Weil wir vor 5 Jahren schonmal in Orlando im
Seaworld waren, wussten wir so ca. was uns erwartet. Viele Tiere, tolle Rides
und Shows. Dieses Mal waren wir allerdings so schlau uns einen Quick Queue Pass
zu kaufen. Kostet ein bisschen mehr, aber dafür darf man bei jeder Schlange vor
den Rides einfach vorbeigehen und sich ganz vorne einreihen. Und das hat sich
echt ausgezahlt! So hatten wir echt was vom Tag, ohne stundenlang anzustehen.
Wir haben alle 4 Shows gesehen – eine Orka-Show, eine Seelöwen-Show, eine
Delphin-Show und eine Wasserakrobatik-Show. Alle vier ein Wahnsinn! Wenn man so
zuschaut wie die Delphine Pirouetten drehen und der Orka auf Befehl die ersten
paar Reihen anspritzt, oder wie ein Baby-Seelöwe, der erst einen halben Meter
groß ist auf die Bühne kommt und winkt. Das ist schon süß.
Am Abend haben wir dann Wäsche
gewaschen. Haha.. Das wär an und für sich ja nicht erwähnenswert im Blog. Aber
die Story schon. Wir haben also den Abend so geplant, dass sich das mit der
Wäsche ausgeht. 45 Minuten waschen, 45 Minuten im Trockner – diese Auskunft
haben wir gekriegt. Also. Am Weg zum Restaurant, das gleich beim Eingang des
Hotels war, haben wir die Wäsche in die Maschine geschmissen, gleich 2
Maschinen voll – wenn schon, denn schon. Dann sind wir zum Abendessen,
bestellt, bekommen, gegessen, 45 Minuten vorbei – perfekt! Also bin ich schnell
zum Laundry-Bereich und hab die Wäsche in den Trockner geschmissen,
eingeschalten und wieder ins Restaurant. Das Timing war ideal – weitere 45
Minuten später sind wir die Wäsche holen gegangen um dann schlafen zu gehen.
Nur gabs ein Problem: die Wäsche war nicht trocken. So gar nicht. So, ganz nass
besser gesagt. Wie nach der Waschmaschine. Alles gecheckt – vielleicht wars nicht
richtig eingeschalten, aber nein, hat alles gepasst. Nach weiteren 15 Minuten
(vielleicht braucht der Trockner noch etwas länger) haben wir dann nach
Lösungen gesucht.. Wohin mit der Wäsche? Das Zimmer ist viel zu klein um die
ganze Wäsche darin aufzuhängen. Papa hatte die Idee: das Auto.
Also die halbe Wäsche rein ins
Auto und den Rest ins Zimmer.
Die Rückbank und der Kofferraum waren übrigens auch vollgeräumt mit Wäsche :)
Nur leider war die Wäsche vom
Auto am nächsten Tag noch immer nass und das Auto dazu (obwohl wir die Fenster
einen Spalt offen gelassen haben). Naja. Schade. Also Wäsche raus und im Zimmer
aufgehängt, die Wäsche dort war zumindest teilweise trocken. Haha… nächstes Mal
nehm ich auf jeden Fall wieder den Laundry-Service in Anspruch, anstatt selbst
zu waschen!
An diesem Tag stand die Old
Town am Programm. Echt cool dort, alles wie vor 200 Jahren. Uns ist auch
aufgefallen, dass in San Diego schon sehr vieles sehr mexikanisch ist, selbst
zum Frühstücken fanden wir nichts anderen als einen Mexikaner – sehr eigenartig
das mexikanische Essen in der Früh.
Old Town San Diego
Die ganze Altstadt ist sehr lieb dekoriert
Danach haben wir uns noch die
USS Midway angesehen im Hafen von San Diego. Die USS Midway ist ein
Flugzeugträger aus dem 2. Weltkrieg, der dort als Museum betrieben steht. Mit
Audiotour kann man durch viele Teile des riesigen Flugzeugträgers gehen und
sich alles anschauen, echt arg, was die damals schon für Technik hatten und wie
riesig das Ding eigentlich ist. Die USS Midway ist übrigens gar nicht in der
Schlacht um die Insel Midway dabei gewesen, sondern wurde nach dieser benannt.
Größenvergleich Papa und USS Midway
An Deck stehen die unterschiedlichsten Flugzeuge, die im Krieg benutzt wurden.










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