Mittwoch, 5. August 2015

USA - Reiseende und San Diego



Soo, dieser Blog wird jetzt lang werden, weil wir in San Diego einige Tage waren, viel erlebt haben und auch noch das Ende der Rundreise reinpassen soll. Dafür einen eigenen Eintrag zu machen wär aber übertrieben find ich.
Von San Francisco sind wir der Pacific Road entlang der Küste runter bis nach Los Angeles. Der Strecke entlang gabs viele kleine, nette Orte unter anderem Santa Barbara, Malibu und Santa Monica. Malibu ist übrigens meiner Meinung nach vollkommen überbewertet. Von den ganzen reichen Leuten sieht man nur die Häuser und von denen auch nicht viel, weil sie so versteckt sind. Die Reiseleiterin hat sich fast überschlagen vor lauter: „da wohnt der, da wohnt die, das Haus kostet soviel, das hat der von der abgekauft…“ haha. Zwar eh ganz interessant, aber wie gesagt: überbewertet. 


Aussicht von der Pacific Road





Am letzten Abend in Los Angeles haben wir nochmal eine Stadttour gemacht in die Old Town von LA. Dort gibt’s die ältesten Gebäude und einen netten mexikanischen Markt. Wir haben dann dort auch zu Abend gegessen und sind dann zur Sternwarte raufgefahren in die Hollywood Hills. Von dort hatten wir nochmal einen tollen Ausblick über die Stadt und hatten einen würdigen Abschied einer tollen Reise. 

Am nächsten Morgen gabs langes Verabschieden. Man lernt sich ja doch kennen und erlebt schöne Momente in so einer Reisegruppe. Man tauscht Kontakte aus und einige haben versprochen diesem Blog zu folgen, was mich echt freut. 


Reisegruppe im Valley of Fire



Wir haben uns dann ein Auto ausgeliehen, was recht einfach war, weil der Autoverleiher gleich neben unsrem Hotel war. Aber Abzocker sinds, wahnsinn. Der angeschriebene Preis ist natürlich netto. Da kommt die Versicherung dazu, das Navi, die Steuern… bis man dann beim dreifachen des angeschriebenen Preises war. Aber was soll man machen, es bleibt einem ja nichts anderes übrig. Wir sind dann also nach San Diego gefahren und haben den Nachmittag am Pool genossen. Ausruhen nach der langen Reise und vor den nächsten durchgeplanten Tagen.

Gleich am nächsten Tag sind wir nämlich ins Seaworld gefahren. Weil wir vor 5 Jahren schonmal in Orlando im Seaworld waren, wussten wir so ca. was uns erwartet. Viele Tiere, tolle Rides und Shows. Dieses Mal waren wir allerdings so schlau uns einen Quick Queue Pass zu kaufen. Kostet ein bisschen mehr, aber dafür darf man bei jeder Schlange vor den Rides einfach vorbeigehen und sich ganz vorne einreihen. Und das hat sich echt ausgezahlt! So hatten wir echt was vom Tag, ohne stundenlang anzustehen. Wir haben alle 4 Shows gesehen – eine Orka-Show, eine Seelöwen-Show, eine Delphin-Show und eine Wasserakrobatik-Show. Alle vier ein Wahnsinn! Wenn man so zuschaut wie die Delphine Pirouetten drehen und der Orka auf Befehl die ersten paar Reihen anspritzt, oder wie ein Baby-Seelöwe, der erst einen halben Meter groß ist auf die Bühne kommt und winkt. Das ist schon süß.




Am Abend haben wir dann Wäsche gewaschen. Haha.. Das wär an und für sich ja nicht erwähnenswert im Blog. Aber die Story schon. Wir haben also den Abend so geplant, dass sich das mit der Wäsche ausgeht. 45 Minuten waschen, 45 Minuten im Trockner – diese Auskunft haben wir gekriegt. Also. Am Weg zum Restaurant, das gleich beim Eingang des Hotels war, haben wir die Wäsche in die Maschine geschmissen, gleich 2 Maschinen voll – wenn schon, denn schon. Dann sind wir zum Abendessen, bestellt, bekommen, gegessen, 45 Minuten vorbei – perfekt! Also bin ich schnell zum Laundry-Bereich und hab die Wäsche in den Trockner geschmissen, eingeschalten und wieder ins Restaurant. Das Timing war ideal – weitere 45 Minuten später sind wir die Wäsche holen gegangen um dann schlafen zu gehen. Nur gabs ein Problem: die Wäsche war nicht trocken. So gar nicht. So, ganz nass besser gesagt. Wie nach der Waschmaschine. Alles gecheckt – vielleicht wars nicht richtig eingeschalten, aber nein, hat alles gepasst. Nach weiteren 15 Minuten (vielleicht braucht der Trockner noch etwas länger) haben wir dann nach Lösungen gesucht.. Wohin mit der Wäsche? Das Zimmer ist viel zu klein um die ganze Wäsche darin aufzuhängen. Papa hatte die Idee: das Auto.
Also die halbe Wäsche rein ins Auto und den Rest ins Zimmer.  


Die Rückbank und der Kofferraum waren übrigens auch vollgeräumt mit Wäsche :)



Nur leider war die Wäsche vom Auto am nächsten Tag noch immer nass und das Auto dazu (obwohl wir die Fenster einen Spalt offen gelassen haben). Naja. Schade. Also Wäsche raus und im Zimmer aufgehängt, die Wäsche dort war zumindest teilweise trocken. Haha… nächstes Mal nehm ich auf jeden Fall wieder den Laundry-Service in Anspruch, anstatt selbst zu waschen!

An diesem Tag stand die Old Town am Programm. Echt cool dort, alles wie vor 200 Jahren. Uns ist auch aufgefallen, dass in San Diego schon sehr vieles sehr mexikanisch ist, selbst zum Frühstücken fanden wir nichts anderen als einen Mexikaner – sehr eigenartig das mexikanische Essen in der Früh. 

 Old Town San Diego

 Die ganze Altstadt ist sehr lieb dekoriert

Danach haben wir uns noch die USS Midway angesehen im Hafen von San Diego. Die USS Midway ist ein Flugzeugträger aus dem 2. Weltkrieg, der dort als Museum betrieben steht. Mit Audiotour kann man durch viele Teile des riesigen Flugzeugträgers gehen und sich alles anschauen, echt arg, was die damals schon für Technik hatten und wie riesig das Ding eigentlich ist. Die USS Midway ist übrigens gar nicht in der Schlacht um die Insel Midway dabei gewesen, sondern wurde nach dieser benannt. 

 Größenvergleich Papa und USS Midway

 An Deck stehen die unterschiedlichsten Flugzeuge, die im Krieg benutzt wurden.

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