Montag, 24. August 2015

Colombia - Providencia - Tauchen

Hier wie versprochen noch Bilder vom Tauchen. :) 

Mein letzter Tauchgang war ja irgendwann Ende Dezember und ich hab mich dann schon unglaublich drauf gefreut! Providencia ist laut Reiseführern ein super Ort um zu tauchen und das können wir hiermit nur bestätigen :)  Von den insgesamt 8 Tauchgängen, die wir gemacht haben, sind wir bei 6 Haien begegnet -  und dir waren unglaublich nahe, haben uns teilweise "verfolgt" und insgesamt sind wir also sicher etwas mehr als 2 Stunden lang mit Haien getaucht ;) 

Equipmentzusammenbau und Check. 

Strand direkt vor dem Tauchgeschäft :) 

Stefanies Open Water Kurs. Zuerst die Theorie..

und dann die Praxis.

Erzählungen Stefanie Kurs:

Tauchen... ich hab ja schon von vielen gehört, dass das super sein soll. Anfangs war ich dann doch ein bisschen skeptisch. Vor allem weil ich am ersten Tag nur ein 3 Stunden langes Video anschauen musste, auf dem erzählt und gezeigt wurde was man alles beachten muss und was alles passieren kann beim Scuba Diving. Der Tauchlehrer war dann voll lieb und weil sonst niemand den Kurs gemacht hat, hatte ich sogar Privatunterricht, was alles viel einfacher macht, weil man jede Übung halt nur einmal macht und gleich weitergeht. Anfangs im seichten Wasser die Tauchübungen gemacht. Anfangs ganz normal atmen unter Wasser für eine Minute. Bin gleich nach 10 Sekunden wieder aufgetaucht, weil ich einfach das Gefühl hatte zu wenig Luft zu bekommen. Den ganzen Gerätschaften muss man erst mal vertrauen lernen. Der nächste Versuch hat dann geklappt und ich hab mich entspannen können. Dann weitere Übungen wie Maske abnehmen und wieder aufsetzen, Tauchausrüstung ablegen und wieder anziehen, Luftregler aus dem Mund nehmen, als würde man ihn verlieren, suchen, wieder in den Mund nehmen und so weiter. War eigentlich ganz lustig, vor allem ist es echt cool zu sehen was alles möglich ist unter Wasser. 

Eine Stunde später dann gleich raus aufs Meer und das Gleiche nochmal in 10 Metern Tiefe. Da muss man gleich den Druckausgleich machen beim Abtauchen, vor dem ich auch Respekt hatte. Aber das is echt ganz einfach :) Dort dann auch die Übung, was man macht, wenn man selbst oder sein Tauchbuddy keine Luft mehr hat. Sich gegenseitig signalisieren was los ist, seinen Reserve-Luftregulator dem anderen geben/vom anderen bekommen und den anderen dann an der Ausrüstung halten / gehalten werden und gleich aufsteigen. Ja gut - üben wir halt - aber jeder hat eine Anzeige auf der man sieht wie viel Luft man hat, hab mir also gedacht, dass braucht man nie in der Realität. 

Die folgenden Dives, die man für den Open-Water Kurs braucht (4 insgesamt) hab ich dann mit der Gruppe gemacht, ganz normale Tauchgänge also ohne viel Extrabehandlung oder irgendwelchen Übungen. Providenvcia ist echt ein Wahnsinn zum Tauchen, das sag ich jetzt mal ohne Vergleichsmöglichkeiten. So viele Haie und mega viele verschiedene Fische, auch Hummer und Aale, und so viele bunte Korallen :) Das ist echt eine andere Welt dort unten. Normalerweise dürfte ich bis zu 18 Meter tief tauchen. Ganz genau war das aber nicht. Am zweiten Tauchtag haben wir ein Wrack besucht, dass in 25 Metern Tiefe war. Echt beeindruckend. Das liegt vom 2. Weltkrieg noch dort, kopfüber und ist Wohnort von vielen Pflanzen und Fischen - und auch Haien :) 

Am 3. Tag hab ich meine Prüfung gemacht - 50 Fragen zur Theorie vom Tauchen, aber nicht schwer und seit dem hab ich echt meinen Open Water :) ging wahnsinnig schnell das ganze, 3 Tage und fertig. 
Und dann ist echt noch das passiert, was meines Erachtens unmöglich war. Wir waren ca 12. Leute beim Tauchen, darunter 2 Holländer. Nach ca. 30 Minuten schwimmt einer von denen zum Guide und zeigt ihm er hat wenig Luft. Wir sind dann aufgestiegen und haben den Tauchgang abbrechen müssen, weil er fast nichts mehr übrig hatte. Alle anderen hatten noch den halben Tank voll! Der Holländer meine nur ganz lässig, das passiert ihm immer.
Als wär das noch nicht genug ist ihm beim 2. Tauchgang komplett die Luft ausgegangen! Ganz!! Er hatte nichts mehr übrig und hat vom Tauchlehrer "gerettet" werden müssen. Mit allem drum und dran wie ich es vor 2 Tagen geübt hatte. Ich hab echt geglaubt ich seh schlecht. Hahah... Also es ist möglich, dass einem die Luft ausgeht! Aber das hat viele Einflussfaktoren, wie die Tiefe und die Körpermasse und wie schnell man atmet. Wenn man ruhig atmet, kommt man locker aus! Er war dazu noch Raucher, was das natürlich nicht verbessert hat. Der Tauchgang war damit zwar für aller früher aus, aber dafür haben wir echt mal gesehen, wie es sein könnte. 

Fazit Tauchkurs also: Am meisten gefiel mir das Gefühl, einfach unten bleiben zu können. Die Farben und verschiedenen Arten von Fischen und Korallen ist echt wunderschön und die Stimmung einzigartig. In Honduras möcht ich den Advanced-Kurs machen, um auch offiziell tiefer tauchen zu können. 

Den Rest dieses Eintrags füllen wir mit Unterwasser-Fotos! :)



erster Hai :) 

zwei Haie recht nah an Stefanie.. ;) 



Also die waren wirklich ganz nah dran an den Tauchern und sind recht lang mit uns mitgeschwommen. 
Insgesamt sind sie total neugierig und harmlos; aber sie sehen halt doch aus wie richtige Haie ;) 

unseren Guide kennen sie wahrscheinlich schon recht gut, wenn der so jeden zweiten Tag mal vorbeitaucht ;) 

und dann Conny mit Hai! :) 







Boxfisch! :) Die mag ich besonders gern! 

Lion Fisch - die sind eigentlich in Asien daheim, und da hab ich sie auch schön öfters gesehen. 
Hier sind sie aber überhaupt nicht gern gesehen, weil sie recht verfressen sind und das Riff zerstören; deshalb sieht man bei recht vielen Restaurants den Spruch "Kill the beast - make a feast" .. wir haben auch einmal Lion Fish probiert - schmeckt gut; aber am besten gefällt er mir unter Wasser in Asien - weil er nämlich echt hübsch ist. :) 

Sting-Ray - davon haben wir mehrere gesehen; und sogar einen Eagle-Ray! :) Der ist noch viel größer und schwarz mit weißen Punkten - echt cool! 

Unterwasserselfie

und Über-Wasser Selfie.




noch ein Unterwasserselfie :) 

So sehen übrigens die Vorbereitungen am Boot aus. Jeder hat seine Flasche inkl. BCD, Flossen, Gewichten und Taucherbrillen - und wenn recht viele Leute am Boot sind dann ist das teilweise schon rechtes Chaos ;) 


Zwischen den beiden Tauchgängen pro Tag sind wir dann immer zurück an Land und die Flaschen wurden wieder aufgefüllt.














Ein Abschied-von-Providencia-nehmen Selfie.. 

Insgesamt waren die Tage auf Providencia echt ein Wahnsinn - superschöne Insel, die wie gesagt Gott sei Dank noch vom Tourismus verschont ist. Die Leute sind super freundlich, das Tauchen war traumhaft, das Essen war spitze - also absolut gelungene Woche! :) 

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