Endlich also wieder ein Update aus Südamerika ;)
Ich hatte die letzten paar Tage leider kein brauchbares Internet - bzw. eigentlich gar keins und nicht leider sondern Gott sei Dank. Ich habs unglaublich gern einfach mal ein paar Tage ohne Internet zu haben.. das ist gleich ein ganz anderes Reisegefühl. Man unterhält sich automatisch mit den Leuten in der näheren Umgebung und bekommt auch viel mehr davon mit.
Aber man braucht's dann doch hin und wieder - und deshalb also neue Geschichten von mir ;)
Von Banos aus also mit dem Bus in Richtung Süden - nach Cuenca, um dort den Adam zu treffen (ein Freund vom Ben, den ich in Thailand vor etwas mehr als einem Jahr schon kennengelernt hab). Cuenca ist lt. Reiseführern eine typische Stadt mit Kolonialgebäuden und anscheinend mehr Flair als so manch andere ecuadorianische Stadt. Und ich hatte auch das Gefühl, dass es irgendwie doch authentischer war, aber so ganz vom Hocker hat mich Cuenca dann doch nicht gerissen.
Das ist vermutlich auch der Grund, warum es davon nur ein paar wenige Fotos gibt.
Eigentlich wollten wir zum Cajas National Park - aber es hat wieder einmal das Wetter nicht so ganz mitgespielt.. irgendwie durchgängig in Ecuador, dass wir vom Wetterpech verfolgt sind.
Deshalb sind wir einfach durch die Straßen spaziert und haben so manche Eindrücke aufgenommen.. aber wie gesagt, so ganz überzeugt war ich nicht von der Stadt und für die 16+ Stunden, die wir im Bus verbracht haben .. naja ..
Wie in vielen Orten gibt's auch in Cuenca Märkte ohne Ende - die Präsentation von Fleisch auf diese Art und Weise bin ich mittlerweile schon wieder gewöhnt..
Das kleine Bier links ist meins - und immerhin ein halber Liter.. die großen sind 750 ml und dann hätte es noch einen Liter Bier gegeben. Und alles für um einiges weniger Geld als bei uns daheim!
Überraschend: Ecuador hat gutes Bier! Viel kleine selbstständige Brauereien, die jeweils einige Sorten Bier brauen und halt dann in der einen oder anderen Bar verkaufen. :)
Statt dem Nationalpark sind wir dann einfach in Cuenca herumspaziert und haben dann dort doch auch einige nette Ecken und Enden gefunden. Beispielsweise alte Ausgrabungen auf einem Aussichtshügel.
An und für sich hat die Stadt doch irgendwie Flair.. aber ja - könnte nicht sagen, dass es mich vom Hocker gerissen hat und ich persönlich würde vermutlich Cuenca nicht als Must-See betiteln.. aber ja; war wie immer dann doch super, was neues zu sehen. Und den Adam wiederzusehen war auch spitze :)
Mein absolutes Must-See und auch Highlight in Ecuador war aber immer noch am Plan: Cotopaxi.
Und von Cuenca ging's dann wieder in Richtung Norden - diesmal knappe 10 Stunden. Juhuii. Busse bin ich mittlerweile gewöhnt - lange Busreisen. So sehr man diese gewöhnt werden kann zumindest.
Aber davon dann bald mehr.
Fazit: Cuenca war nett; aber ob es die vielen Stunden im Bus wert war.. bin ich mir nicht ganz so sicher.
hasta luego nach Hause.





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