Dienstag, 21. Juli 2015

USA - Nationalparks, Route 66 und Canyons

Die letzten 3 Tage haben wir in verschiedenen Nationalparks verbracht. Jeder einzigartig und einer schöner als der andere. Begonnen haben wir am Sonntag im Joshua Tree Nationalpark. Dieser ist ganz unerwartet benannt nach den Joshua Trees. Die sind ziemlich cool, weil sie jedes Mal wenn sie irgendwie verletzt werden, meist durch Vögel oder so, einfach in eine andere Richtung weiterwächst. So entstehen ganz verkrüppelte Bäume, die super in die Landschaft passen und dies nur hier gibt. In diesem Nationalpark gibt’s auch wahnsinnig beeindruckende Felsen und Felsformationen. In der Pause sind wir natürlich auf so einen hohen Fels raufgeklettert – gar nicht so einfach wegen vieler Felsspalten und den doch steilen Teilen. Und unsre deutschen Mitreisenden haben uns mal schief angeschaut und sich über die „Ösis“ amüsiert. Ganz egal – dafür haben wir die besten Fotos :P


Am gleichen Tag warma ein Stück auf der Route 66 unterwegs. Dort stoppten wir in einem alten Dorf, das seit dem großen Hype um die Route 66 nicht verändert worden ist, Seligman. Überall stehen alte Fahrzeuge herum und die Geschäfte sind nur Kitschläden.


Der nächste Nationalpark war der heiß ersehnte Grand Canyon Nationalpark. Viel zu erklären gibt’s hier eh nicht. Den kennen eh alle. Vormittags hatten wir leider ein bisschen Pech mit dem Wetter, so dass unsre Anfangsfotos so aussahen:


Nachdem wir schon fast aufgegeben haben doch noch ein gescheites Foto zu kriegen und den Grand Canyon ohne Nebel zu sehen, hat das Wetter am Nachmittag aufgerissen und wir hatten doch noch Glück.


Am nächsten Tag gings weiter zum Bryce Canyon – und dem Zion Canyon Nationalpark. Obwohl nur einige hundert Meilen zwischen den Nationalparks liegen, sind alle ganz verschieden. Die ganz hohen und schmalen Sandsteinformationen sind charakteristisch für den Bryce Canyon.


Der Zion Canyon zeichnet sich durch lange bunte Bergformationen aus. Bunt ist vielleicht nicht das richtige Wort – rot, lila, weiße Schattierungen.


Ich hab Mama und Papa gefragt und wir sind uns einig: Unser Lieblingscanyon ist der Bryce Canyon. Die Begründungen der beiden waren ganz klar: Mama sagt: „die Farben!“ Papa sagt: „Die Formen!“ Haha – Danach kamen noch mehr Argumente: „Die Dimension“, „die Weite“, „die Fantasie wird angeregt“ und so. Ich fand die ersten beiden Antworten jedoch am besten. 


Wie man sieht, gehts uns gut. Wir erleben viel und jeden Tag gibts was Neues zu sehen. Morgen gehts nach Vegas :) Ein weiters Highlight auf der USA-Reise. Ich hoff das Internet wird in den nächsten Tagen besser und ich kann mich bald wieder mit neuen Fotos und Erlebnissen melden.

Bis dann :)

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