Die Reise dorthin war lang und mit vielen vielen Stationen. Aber normalerweise vergess ich so einen Langstreckenflug eh relativ bald nachdem ich aus dem Flieger gestiegen bin.
Erste Station - München; von Salzburg mit dem Fernbus - der um einiges billiger ist als der Zug nach München.. Und wie es so ist auf einer Reise passieren immer wieder Dinge, mit denen man nicht rechnet. Zum Beispiel, dass man in einem Bus in München, der von Salzburg kommt vorm Bahnhof, bevor man aussteigt ca. 15 Minuten von der Polizei angehalten wird und die Pässe und das ganze Gepäck kontrolliert wird.
Aber ja, dann gut in München angekommen; Hotel auf Anhieb gefunden und dann den Nachmittag dann mit etwas herumspazieren verbracht. Hat sich irgendwie noch nicht so ganz wie der Start einer Reise angefühlt - normalerweise ändert sich da zumindest die Währung oder die Sprache.. Aber war definitiv ein guter Anfang :) München selbst; das Zentrum rund um den Marienplatz mit Viktualienmarkt ist zwar echt touristisch, aber trotzdem wert einmal durchzuspazieren. :)
Ich mag ja die Geschichten "Die Welt ist so klein" echt gern und normalerweise erlebt man das ja auf einer Reise sicher in irgendeiner Form.. aber dass es gleich am ersten Tag nach ein paar Stunden passiert, dass ich jemanden treffe den ich kenn; damit hätte ich nicht gerechnet. :) Aber im Hofbräuhaus findet man vermutlich auch vorwiegend Touristen.
Am ersten Abend ist mir dann bewusst geworden, dass ich mit meinen spanischen Wörtern noch nicht wirklich weit komme - bei Fragen von Einheimischen brauch ich einmal ca. 2 Sekunden bis ich die Wörter die mir entgegengeworfen werden verarbeitet habe, danach entscheidet sich - kenn ich welche von den Wörtern und wenn ja - wie antworte ich da jetzt drauf. Das muss noch besser werden! ;)
Dank Jetlag (aktuell sind es 7 Stunden Zeitunterschied) ist aus dem Abendessen und dem Willkommensbier ein relativ kurzes Vergnügen geworden. Um ca. 19 Uhr hätte man mit mir nichts mehr anderes anfangen können als mir irgendwo ein Bett zu organisieren. Dafür war ich dann um halb 5 Uhr früh putzmunter! ;) Das hat sich aber dann am dritten Tag gelegt und mittlerweile bin ich in der südamerikanischen Zeit angekommen.
In Südamerika selbst noch immer nicht so wirklich - die großen Städte sind nie so wirklich ausschlaggebend und man kann da meistens nie darauf schließen, wie es dann am Land ist - deshalb freu ich mich da schon drauf - und da fühlt es sich dann auch hoffentlich an wie ein anderer Kontinent ;)
einige der typischen Straßen in der Gegend Candelaria
Von Montserrat aus gab's dann einen Ausblick in Richtung Südosten und da ist mir dann erst aufgefallen, wie groß die Stadt eigentlich ist. In dem Viertel Candelaria hatten wir so gar nicht das Gefühl - da konnte man einfach so über die Straße gehen, ohne auf eine Ampel warten zu müssen und generell war irgendwie nicht so viel los, wie man von einer Großtstadt und dem Touristenviertel dort erwarten würde. Aber Bogotá von oben: gute Wahl. :) Vor allem, weil es halt überall von Bergen umrundet ist und es mir da dann halt erst bewusst geworden ist, wie hoch ich eigentlich bin. ;)
Aussicht vom Montserrat auf Bogotá
Nach zwei Tagen in Bogotá haben wir dann aber einen Flug für den nächsten Tag gebucht und erkunden jetzt erstmal Ecuador, bevor es dann in knapp 3 Wochen wieder zurück nach Kolumbien geht.
- Also, ich bin wieder gut angekommen und hab schon die ersten paar Tage gut hinter mir ;)
bis bald.












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