Und allein der Landeanflug war schon ein Wahnsinn!
Quito liegt ja auf 2.850 m Seehöhe und ist von einigen Vulkanen umgeben; übrigens die höchste Hauptstadt der Welt (wenn man Sucre als die offizielle Hauptstadt von Bolivien hernimmt; wenn man La Paz als Hauptstadt von Bolivien nimmt, dann ist Quito nur mehr die zweithöchste). Soviel zu Fakten rund um die Hauptstadt von Equador. ;)
Landeanflug auf jeden Fall supergenial, weil wir drei schneebedeckte Vulkane umflogen sind. Absolut cool.
Cotopaxi - der zweithöchste aktive Vulkan der Welt.
Ausblick von der Dachterrasse vom Hotel.
Samstag ist dann Otavalo am Plan gestanden und vor allem der Markt dort. Die Beschreibungen in Reiseführern und im Internet meinten, dass Otavalo definitiv ein Muss ist in der Gegend und dementsprechend sind wir natürlich dort hin. :)
Und weils viel mehr Spaß macht bzw. man viel mehr erlebt und es definitiv günstiger ist sind wir dann mit öffentlichen Bussen ca. 3 Stunden in Richtung Norden gefahren - nach Otavalo. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit Spanisch noch nicht so ganz durchkommen würde; aber es wird! ;)
Otavalo also zwecks dem Markt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich am Anfang recht enttäuscht war, weil der Markt als authentisch beschreiben worden ist, wo selbstgemachte Sachen, typische Kleidung etc. verkauft werden. Aber der erste Teil, den wir gesehen haben war dann voll mit gefälschten Schuhen, nachgemachter Markenkleidung etc. Hat uns dann so gar nicht vom Hocker gehauen und ich hab schon befürchtet, dass sich der Ausflug so gar nicht ausgezahlt hat. Aber man muss ja nur ein paar Straßen weitergehen meistens und dann ändert sich schon einiges. ;)
Wir haben dann den Mercado Copacabana gefunden und eine überdachte Essenshalle. :) Also genau, wonach wir gesucht haben - keine Touristen sondern Einheimische und einfach etwas rustikaler .. ;)
Mit ganzen Schweinen, die dann einfach von einer Dame mit den Händen direkt vor einem zerlegt werden und direkt auf dein Teller kommen. ;) Ganz viel hier ist auf Mais-Basis - also auch die Beilagen. Daran muss ich mich erst gewöhnen - nicht dass es mir nicht schmecken würde, im Gegenteil, aber meistens sieht es nicht aus wie Mais und dann ist es halt beim ersten Bissen noch etwas komisch ;)
Ansonsten - Essen - absolut kein Problem. Hab mich definitiv hier schneller eingewöhnt als in China mit dem Essen ;)
Wir sind dann weiter durch die Straßen mit den Gemüse- und Obstständen gegangen - so viele Früchte, die ich noch nie gesehen hab! Werd euch berichten, wenn ich mal was probier - diesmal waren es "nur" Brombeeren, weil ich ewig ewig lang keine mehr gegessen hab, und mich dann doch noch nicht über irgendwas anderes drüber getraut hab haha ;) langsames Angewöhnen würd ich das nennen.. ;)
Und schließlich und endlich haben wir dann Gott sei Dank auch den Markt gefunden, der in den Büchern überall beschrieben wurde. :)
Was mir aufgefallen ist: im Vergleich zu anderen Märkten (China zB) war es extrem ruhig! Niemand hat uns von den Ständen zugeschrien oder wollten uns Zeugs andrehen etc.. Irgendwie ganz komisch. Aber definitiv angenehm ;) Wir waren aber auch am Nachmittag dort und ich glaub, dass die ganzen Tourbusse halt am Vormittag dort unterwegs waren. Kann also auch daran liegen.
Und außerdem: der ganze Markt war unglaublich bunt! :)) Unglaublich viele Stoffe, Tücher etc.
Ausblick von einem Café von oben - mit Vulkan im Hintergrund.
Prinzipiell gibt's in Ecuador unglaublich viele Vulkane - die meistens aber in irgendwelchen Wolken hängen. Hoff ich bekomm noch ein paar bessere, klarere Tage wo man dann auch die Spitze sieht.
Also dann im Endeffekt dann doch einen Ausflug wert :)
Der nächste Tag war dann ein Organisations- und Spaziertag durch Quito.
Und dabei sind wir auf folgendes Gesetz gestoßen: Sonntags ist es verboten Alkohol zu verkaufen - gilt für Bars, Restaurants, Shops etc. - eingeführt 2010. Ausnahmen 2015 eingeführt: Touristengegenden; aber nur, wenn man zum Bier auch etwas zu essen bestellt. Wieviel man dann isst bzw. dazu trinkt ist aber egal ;)
Bevor wir uns dann von Quito verabschiedet haben - und ich hab mich dann schon gefreut aus den großen Städten rauszukommen - und nach Baños weitergefahren sind, hab ich aber noch die Lisi Kiegerl zum Frühstück getroffen. Wieder ein Beispiel für eine kleine kleine Welt. ;)
Studienkollegin aus Wien.
Fazit Quito: hat mir persönlich etwas besser gefallen als Bogotá; irgendwie durch die Kirchen etc. etwas interessanter zum durchspazieren; sauberer. Vom ersten Eindruck her auch reicher - zumindest halt die Gegenden wo wir unterwegs waren.
Eigenartig jedoch: Old Town - also die Altstadt und somit die Touristengegend möchte man meinen: die Cafés und Shops etc. sperren nicht vor 10 Uhr auf. Manche sogar erst um 12 Uhr... Daran muss ich mich noch gewöhnen.
Calle de la Ronda
Marsical Sucre
Plaza de Santo Domingo
Jetzt also dann weiter in Richtung Süden - endlich raus aus den großen Städten. :)
hasta luego.






















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