Dienstag, 21. Juli 2015

USA - Los Angeles

So... Endlich Neuigkeiten von Mama, Papa und mir. Das Internet war leider in den vergangenen Tagen nicht gut genug um irgendwas hochzuladen. Endlich hats geklappt. Mittlerweile sind wir schon fast eine Woche unterwegs und es geht uns super gut :)
Aber von vorne: Donnerstag früh sind wir gestartet Richtung München Flughafen. Der Flug von dort bis London war unspektakulär. Rein in den Flieger und schlafen  Weit spannender war der Flug nach Los Angeles. Papa hatte nämlich das außerordentliche Glück, einen jungen Deutschen vor sich sitzen zu haben, der von Rücksicht noch nie was gehört hat. Nach ca. 4 Stunden fragt Papa, ob er seinen Sitz na ch vorne stellen kann, weil der ganz hinten war. Dreht der sich um und sagt: „Nein.“ – Da schaut man mal deppat, bei so einer Aussage. Dann noch der Tipp: „tu hald deinen auch zrück“. Geholfen hat erst, als wir zur Stewardess gesagt haben, sie soll doch bitte was sagen, dann erst habens Vater und Sohn (der Vater hat nämlich das gleiche vor mir gemacht) gecheckt. Etwas positiver, wenn auch eigenartig, war der Engländer, der hinter uns gesessen ist und der uns dann auf einmal angequatscht hat. Zuerst hat er nur nach einem Kugelschreiber gefragt und dann zu reden begonnen. Er hat mir seine ganze Lebensgeschichte erzählt, er ist aus England, lebt seit 4 Jahren in Deutschland, dann ganz viel blabla und dann: er schaut sich am Freitag in Los Angeles ein Baseballspiel an und ob ich nicht mitkommen will. :O Nach meinem Zögern meint er dann ganz trocken nochmal: Er hat Freikarten und würd mich gern einladen. Ähm…. Danke, aber nein danke? Sehr eigenartig so eine Einladung von einem wildfremden im Flugzeug. Aber, auch irgendwie nett…

Nach Ankunft in Los Angeles das übliche Prozedere: Anstehen, anstehen, anstehen. Und dann sämtliche Daten angeben, die man so hat. Inklusive Fingerabdrücke von allen 10 Fingern und einem Foto. Aber man will ja schließlich in die USA. Nachdem wir das alles hinter uns hatten, gings ab zum Gepäckband. Die 2 großen Koffer von Mama und Papa waren bald da. Auch meinen Rucksack haben wir dann gewartet. Lang gewartet.. Ewig gewartet. Bis ein Mitarbeiter vom Flughafen gekommen ist und alle restlichen Gepäckstücke abgeräumt hat, bis das Band leer war. Ich bin dann mal hingegangen und hab nachgefragt. Da hieß es nur: „Last name?“ Doppler… Ja, der Rucksack ist in London, kommt mit dem nächsten Flieger… Erster Gedanke: Was?? Scheiße… Was muss ich jetzt tun? Bis mir diese Frage jemand beantworten konnte, hats gedauert. Einer schickt mich zum nächsten, niemand kann genau sagen, wo ich hin muss. Zum Schalter von British Airways.. Wo ist der? Da vorne.. Haha.. Schlussendlich war ich dann doch beim richtigen Schalter und nach 20 Minuten warten war ich auch endlich dran. Es scheint recht oft vorzukommen, dass Gepäckstücke nicht rechtzeitig ankommt, denn die Mitarbeiterinnen schienen sehr routiniert. Wisch ausfüllen, 50 Dollar Entschädigung auszahlen. Koffer wird geliefert, tschüss, baba. Die Info dort: Rucksack kommt heute abend oder morgen. Also ist er anscheinend doch nicht im nächsten Flieger…

Ohne Rucksack sind wir dann ins Hotel gefahren, hilft ja eh nix. Dort hat uns unsre Reiseleitern begrüßt und eingecheckt und gleich noch einen Tipp für den Abend gegeben: Mit dem Bus nach Manhatten Beach und den ansehen. Das haben wir natürlich gemacht.
Wunderschön hier, wenn doch unerwartet kühl.



Wir sind dann relativ früh heimgefahren, weil wir den Jetlag schon ein bisschen gespürt haben. Bis halb 9 haben wir ausgehalten – zuhaus immerhin halb 6 in der Früh.

Am nächsten Tag gabs gleich ein Highlight: die Universal Studios Hollywood. Wirklich wahnsinnig toll, was die dort aufgebaut haben. Wir haben eine Studio Tour gemacht, bei der man echt viel gesehen hat. Von den Dreh-Studios bis hin zu einer Stadt-Attrappe. Die haben eine Stadt gebaut, die täuschend echt aussieht. Dabei ist alles nur Fassade. Diese Stadt schaut in jeder Ecke anders aus, mal amerikanisch, mal mexikanisch, mal europäisch und kann immer wieder neu adaptiert werden um als Filmkulisse zu dienen. Auf einem Bildschirm haben wir dann immer wieder Filme gesehen, in denen der Stadtteil, der gerade vor uns war eingesetzt wurde. Später auf der Tour haben wir dann noch den originalen Hai vom „weißen Hai“ gesehen. Die Figur ist so gar nicht angsteinflößend, sondern eher ein bisschen zum Lachen. Wenn ich so zurückdenke hab ich damals riesen Schiss vom weißen Hai gehabt. Haha… alles umsonst, der schaut nicht mal realistisch aus!
Immer noch auf der gleichen Studio Tour gabs dann zwei 3D Attraktionen, bei denen man mit dem Gefährt in eine Halle reingefahren ist. Beim ersten kam man direkt in einen Dschungel und war plötzlich mitten im Kampf von King Kong und dem Dinosaurier. Beim zweiten war man Teil von einer Verfolgungsjagd von Fast and Furious. Das Ganze war wirklich gut gemacht, die Effekte lassen alles so real erscheinen. Als der Dino plötzlich sprunghaft nähergekommen ist, hab ich wirklich laut aufgeschrien.
Nach der Studio Tour warma dann beim Transformer Ride – a tolle 3D Gschicht, dann beim Jurrasic Park Ride, bei Waterworld – einer tollen live Show von Stundmen und abschließend bei den Minions  Die Universals sind echt super und man verzeiht sogar die langen Wartezeiten, weil so cool is!



Und am Abend ist dann Gott sei Dank mein Rucksack ins Hotel gebracht worden. :) Die Wiedersehensfreude war riesig. Ich hab mich gleich bei ihm entschuldigt, weil ich mich in München beschwert hab, dass er so schwer ist. Mach ich nie wieder!


Am Tag darauf haben wir a Stadtrundfahrt durch LA gemacht. Pech dabei: Regen! Für die Stadt sehr gut wegen der Wasserknappheit, für uns hieß es aber leider, dass wir weniger Stopps machen konnten als geplant und die Fotos ausm Bus leider nix geworden sind. Gott sei Dank hat es am Hollywood Boulevard dann nicht geregnet und so hatten wir freie Sicht auf den Walk of Fame und konnten im Trockenen Fotos vom Hollywood Zeichen machen! Dieser Teil der Tour war echt toll. Das ist genau das, worauf man sich in Los Angeles freut! Die Sterne am Boden und den Hollywood-Schriftzug. Wie im Fernsehen.


Danach stand noch Beverly Hills am Programm, dort sind wir aber leider nur vorbeigefahren und konnten nicht direkt rein, weil die Reichen und Schönen das nicht wollen. Trotzdem ist diese Gegend sehr beeindruckend, alles ist plötzlich anders, die Straßenschilder haben eine andere Farbe und die Hydranten auch und alles ist auf einmal viel gepflegter. Bevor wir LA verlassen haben, gabs noch Mittagessen am berühmten Farmers Markt. Ein Stand reiht sich dort dem nächsten und es ist ganz cool dort  Weiter geht die Fahrt dann Richtung Palm Springs.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen