Hallo Zuhause :)
Von Mexiko noch Peru war eine große Umstellung. Nicht nur die Entfernung oder der andere Kontinent - alles fühlte sich ganz anders an. Vom Flughafen bin ich ca. 1,5 Stunden mit dem Bus nach Miraflores gefahren - dem sichersten Stadtteil und dort wo ich bleiben würde ein paar Tage. Die Menschen im Bus waren anders als die Mexikaner -keiner hat mich angesprochen, obwohl ich fast gewartet hab darauf. Stattdessen haben alle nur gestarrt. Und der Busfahrer hat einfach mal vergessen mir zu sagen wo ich aussteigen muss. Er meinte dann einfach, ohh... du hättest früher aussteigen sollen. Ich hab mir dann den Weg erklären lassen - auf spanisch geht das jetzt schon :) - und bin dann noch 15 Minuten zu Fuß zum Hostel gegangen. Der erste Eindruck Limas also nicht so ganz nach meinem Geschmack...
Gott sei Dank hat sich das geändert sobald ich im Hostel war. Tolle Lage und vor allem: tolle Menschen. Alle waren gleich super lieb und beim backpacken kommt man sowieso schnell ins Gespräch. Es gab auch ein paar Einheimische dort, von denen mir einer dann Miraflores zeigte. Leider ist Lima für Touristen nicht der sicherste Fleck und nach einigen Warnungen hab ich beschlossen meine Kamera im Hostel zu lassen. Von Lima gibts also leider kein einziges Foto!
Nach dem ersten negativen Eindruck, bin ich aber sehr überrascht worden. Lima hat tolle Straßen, eine schöne Strandpromenade und nette Menschen - sind also nicht alle so unfreundlich gewesen wie der Busfahrer :)
3 Tage später bin ich dann nach Huacachina gefahren - 4 Stunden südlich von Lima und mitten in der Wüste. In Lima hab ich zwei Reisende kennengelernt, die mit mir dorthin gefahren sind: Matt aus England und Laila aus Brasilien. Hier gibts jetzt aber Fotos:
Unendliche Sanddünen direkt hinter unserem Hostel
Der Grund warum man nach Huacachina fährt ist die Sandbuggy plus Sandboarding-Tour. Der Sandbuggy-Fahrer hat sein Gefährt wie eine Achterbahn die Dünen entlang gejagt. Rauf, runter, links, rechts... Laila, Matt und ich haben uns super amüsiert. Das war besser als das eigentliche Sandboarding, das eher daraus bestanden hat, dass wir uns auf das alte Holzboard gelegt haben und runtergerutscht, statt geboardet sind.
Unendliche Dünenlandschaften
Blick auf Huacachina - eine kleine Oase mitten in der Wüste, mehr als ein paar Restaurants und Hotels gabs hier nicht. Genau das macht es aber so cool.
Wir haben dann noch den Sonnenuntergang hinter den Dünen gesehen, bevor die Tour beendet war. Die Wüste macht wirklich besonderen Eindruck. Unendliche Weiten von Dünen und das Gelände ist trotzdem vielseitig und nicht langweilig. Die nächtlichen Temperaturen haben mir aber schnell bewiesen, dass ich nicht mehr in Central America bin, sondern tief in Südamerika... Abends wirds echt kalt. Gut, dass es in Cusco - meinem nächsten Stopp - unzählige Märkte gibt, die warme Alpaka-Pullis verkaufen.
Im nächsten Update gehts um Machu Picchu - dem Highlight meiner Reise! Ich beeil mich ;)
Liebe Grüße aus Peru euch allen :)
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