Wie versprochen :) Lake Titicaca!
Ich hab den See von der peruvianischen und der bolivianischen Seite besucht und beiden Seiten sind sehr unterschiedlich. Erst mal ein paar Hardfacts: Der Titikakasee liegt auf 3812 m Seehöhe und ist der zweitgrößte See Südamerikas. Man hört immer wieder er sei der höchstgelegene See der Welt, was aber nicht stimmt. Es gibt in Tibet und in Chile einen höheren. Trotzdem. Mir haben die 3800 Meter gereicht. :)
Die peruvianische Seite ist bekannt für die schwimmenden Inseln, die man sich anschauen kann.
Puno - die Stadt am Titikakasee. Nix besonderes an sich, nur die Aussicht auf den See ist ganz nett :)
Karte vom See - inklusive der eingezeichenten Grenze, Peru und Bolivien
Jedes Boot bleibt hier stehen und bezahlt quasi Maut, um die Kanäle benutzen zu dürfen :)
Maria und Katja (beide aus Schweden) haben diesen Trip mit mir gemacht - ich habs sicher schon erwähnt, aber es geht wirklich schnell beim Reisen jemanden kennen zu lernen. Raus aus dem Bus, man fragt kurz nach einem Hostel oder Taxi und dann hat man schon jemandem mit dem man die nächsten Tage verbringt. Mit den beiden hab ich dann eine Woche verbracht :)
Typische Boote der Einheimischen von den Inseln. Alles per Handbetrieb - so werden die Kinder zur Schule gebracht und von einer Insel zu der anderen.
Eine typische Insel der "floating islands" - Ein paar Häuschen und ein paar Frauen, die tanzen oder singen, um die Boote dazu zu bringen, die Touris auf ihrer Insel rauszulassen.
Die männlichen Bewohner arbeiten in der Stadt, die Frauen machen Souvenirs und versuchen diese dann zu verkaufen.
Hier hat uns eine traditionell gekleidete Einheimische (die sind übrigens alle so angezogen, auch in der Stadt) erklärt wie die Inseln gebaut werden. Man nimmt Wurzeln und Seegras und verbindet die auf eine bestimmte Weise. Immer wieder wird Seegras oben draufgelegt und verbunden, bis das Ganze irgendwann hält - vage Erklärung, aber so hat sies gesagt :). Eine Insel zu bauen dauert drei Jahre! Dann ist sie bewohnbar.
Getrockneter Vogel - neben Fisch und Eiern eines der Hauptnahrungsmittel auf den Inseln
Kochtöpfe
Jeder Tourist ist hier natürlich reich - die Einheimischen versuchen auch alles um etwas zu verkaufen - fast schon ein bisschen nervig.
Eine Insel nach der anderen :)
Wir sind dann noch eine halbe Stunde mit dem einheimischen Boot herumchauffiert worden :) Langsam zwar, aber die Aussicht war toll
Ich muss sagen, ich bin doch ein bisschen skeptisch, was die Floating Islands angeht... Die sind nämlich nur ca 30 Minuten vom Festland entfernt. Warum würden die also freiwillig so leben, wenn es sooo einfach ist ans Festland zu kommen. Ohne Strom, mit nur Grundnahrungsmitteln, und bei der Kälte in der Nacht... Dazu ist es eine riesen Aufgabe die Inseln zu erhalten. Das wird ja alles nass, Krankheitserreger und was auch immer tummeln sich in den Seegräsern...
Habs gegoogelt. Ich glaub niemand ist sich so richtig sicher, ob das alles echt oder Show für die Touristen ist.
Wie auch immer - es war ein netter Ausflug, und cool sind die Inseln auf jeden Fall - ob echt oder nicht.
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